Kandidat für den Stadtrat: Birgitt Heinrich

Alter: 62 Jahre
Geburtsort: Ahaus
Familie: verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Grundschullehrerin

Seit wann lebst du in Bad Iburg?
Ich bin 1986 nach meiner Heirat von Osnabrück nach Glane gezogen. Mein Mann lebte damals bereits dort und ich war bereits für einige Jahre Lehrerin an der Grundschule dort. Daher fiel mir die Eingewöhnung recht leicht.
 
Was sind deine Hobbys?
Ich bin ein großer Freund ausgedehnter Spaziergänge. Da wir mit dem Freden und dem Teutoburger Wald ein so tolles Naherholungsgebiet direkt vor der Tür haben, hält mich bei gutem Wetter selten etwas im Haus.
 
Warum möchtest du in den Stadtrat?
Bereits in den Jahren 2006-2011 war ich Mitglied des Stadtrates und habe mich im Werks-, Schul- und Bauausschuss für die Interessen der Bürger stark gemacht. In den letzten Jahren habe ich immer mehr den Eindruck gewonnen, dass die Politik des Stadtrates nicht immer dem Willen der Bürger entsprach. Als unmittelbar Betroffene habe ich zum Beispiel die in meinen Augen nicht immer sachlich geführte Diskussion um die Zusammenlegung der drei Grundschulen erlebt. Aber auch an anderer Stelle habe ich das Vorgehen des bisherigen Stadtrats häufig als wenig verlässlich wahrgenommen, sei es bei der Debatte um den Neubau der Feuerwehrhäuser oder das Hin-und-Her bei der Landesgartenschau. Wenn ich gewählt werde, möchte ich mich dafür einsetzten, dass sich die Bürger unserer Stadt wieder von der Politik ernstgenommen fühlen. Es bedarf eines neuen klaren politischen Kurses, auf den sich die Menschen verlassen können.
 
Was wünscht du dir für Bad Iburg?
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Bad Iburg seinen Bürgern weiterhin die Lebensqualität bietet, die wir gewohnt sind. In den letzten Jahren sind leider diesbezüglich viele wichtige Projekte auf der Strecke geblieben. Zwar wurden mit der Sanierung des Areals rund um das Schloss einige Schritte für die Verbesserung des Stadtbildes angestoßen. Auf der anderen Seite allerdings wurde der Erhalt und der Ausbau des für die Stadt so wichtigen Kur- und Naherholungsangebotes teilweise sehr vernachlässigt. Zurzeit arbeite ich bereits ehrenamtlich bei der Konzeptionierung des Tourismusangebotes mit und würde mich hier als Ratsfrau gerne verstärkt einbringen.